"Lehmann gibt keine griffigen
Pop-Parolen
aus, die sich dann selbst mit
einer politischen Haltung verwechseln. Er thematisiert, wie auch schon
in dem regionalen Szene-Hit
Hastemanemark
vom 2001er-Album, das Problem, zwischen 68er-Nostalgie,
Cobain-Nostalgie und der eigenen Faulheit zu einer Haltung zu finden,
die sich weder in einem emphatischen 'Ja!' noch in einem schlappen,
folgenlosen 'Äh... nein' führt. Das macht seine Songs trotz aller
musikalischen Eingängigkeit in einem guten Sinne sperrig."
(Gebrauchte Musik)
"Dass sich hier ein wunderbares Drama des sich in der Postmoderne
verlierenden, zum Scheitern verurteilten Menschen auftut? – Keine
Frage!"
(Der Standard, Wien)
"Lehmann könnte in einer Liga mit den Vorzeigebands aus der Schule des
deutschen Diskurs-Pop mitspielen, die das Hinterfragen aller möglicher
Befindlichkeiten in kompakte Popformen gießen. Wie gesagt: Er könnte.
Stattdessen operiert er als heimwerkender Lieder-Macher. Er will so
ganz und gar nicht in das Musikgetriebe, wie wir es auf Film und
Fernsehen kennen, reinpassen."
(Salzburger Nachrichten)